Gebührenfrei Konto

Kostenloses Konto

Dann habe ich ein Online-Konto "Goldcard kostenlos" eröffnet. Weltweit kostenlos Bargeld abheben; inkl. kostenlosem Konto; dauerhaft kostenlos.

Die Verwendung des Multiwährungskontos und der dazugehörigen Debitkarte ist kostenlos. Rechnungseingang - der Betrag wird nicht einfach von Ihrem Konto abgebucht. Sie benötigen in diesem Fall ein zusätzliches Konto im jeweiligen Verkaufsland.

Wofür steht denn das Wort "gebührenfrei" tatsächlich?

Laufende Konten, die als "kostenlos" ausgeschrieben sind, tun dies nicht, wenn die zugehörige Hausbank eine Gebühr für die Kreditkarte erhebt. Deshalb duerfe die Sparkasse ihr Konto kuenftig nicht mehr mit diesem irrefuehrenden Namen ausstatten, erklaerten die Staatsanwälte vor dem Stuttgarter Landessieger. Damit errang die Wettkampfzentrale einen weiteren Erfolg gegen eine Hausbank in wettbewerbsrechtlichen und werberechtlichen Streitigkeiten.

Für sie war die Benennung als "kostenlos" für die Konsumenten irreführend, denn seit 2017 mussten die Kundinnen und -kunden für eine Scheckkarte sogar zehn EUR bezahlen. Nur dann war es möglich, das Konto vollständig zu nutzen. Die Werbung für ein solches Konto als "kostenlos" wurde jedoch von der Wettkampfzentrale kritisiert.

Die Sparda-Bank verklagt sie wegen Nichtwerbung - mit großem Ansporn. "Das Ruling hat für den gesamten Bankensektor große Relevanz, weil es jeden Ansatz, den Eindruck zu erwecken, dass es kostenlos ist, klar ablehnt, was nicht der Fall ist", sagt Peter Breun-Gorke, der bei der Wettbewerbzentrale für die Finanzmarktabteilung verantwortlich ist. "Das Argument der größten deutschen Sparda-Bank war jedoch darauf gerichtet, dass die EC-Karte nicht Teil des Leistungskontos, sondern ein eigenes Angebot war.

Damit könnte nach Auffassung der BayernLB das Kontokorrent selbst zweifellos als "kostenlos" bezeichnet werden. Das Stuttgarter Landgericht hingegen stimmte dieser Auffassung nicht zu. Für den Juristen ist die Postkarte mit dem Konto des Auftraggebers nicht zu trennen, da die volle Verwendbarkeit für den Auftraggeber erst im Miteinander auftritt.

Laut Sparda-Bank hatte sie bereits vor der Entscheidungsfindung geantwortet und ihre Werbekampagne umgestellt. Anstatt das Konto als "kostenlos" zu beschreiben, wird das Konto nun genauer als "frei von Kontoführungsgebühren" beworben. Die erfolgreiche Durchführung der Wettkampfzentrale in Stuttgart ist Teil einer ganzen Serie von Entscheiden in ähnlichen Vorfällen.

Aus der bisherigen Rechtssprechung geht hervor, dass die Werbenennung?kostenlos? für die Justiz eine klare Aussagekraft hat - das?kostenlose Konto? hat dann eigentlich in allen seinen erforderlichen Abschnitten kostenlos für den Verbraucher zu sein. Ebenfalls im vergangenen Jahr hatte das Düsseldorfer Landesgericht auf Ersuchen des Wettbewerbszentrums einer Sparda-Bank eine ganz gleichartige Anzeige wegen Täuschung verboten.

Die aktuellen Erfolge des Wettbewerbszentrums zeigen, dass die Justiz bei der Beurteilung missverständlicher Werbebotschaften nach wie vor die Belange und Perspektiven der Verbraucher berücksichtigt.

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