Vorfälligkeitsentschädigung Targobank

Frührückzahlungsgebühr Targobank

Im Falle einer vorzeitigen Beendigung kann eine so genannte Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Strafe für vorzeitige Rückzahlung: Verurteilung der Commerzbank AG Mit Beschluss vom 9. Januar 2014, Ref. 2-10 O 235/13, hat das Landgericht Frankfurt am Main festgestellt, dass die Commerzbank AG nicht befugt ist, eine Vergütung für die Ermittlung der Vorfälligkeitsentschädigung zu erheben. Die Commerzbank AG war, wie das LG in seiner Entscheidungsbegründung darlegte, nicht befugt, die Bearbeitungsentgelte für die vorzeitige Erfüllung des Darlehensvertrags zu fordern.

Sollte beispielsweise in den Allgemeinen Geschäftsbedingen der beschuldigten Hausbank eine solche Bestimmung bestehen, so wäre diese nach 307 Abs. 1 BGB wegen unzumutbarer Diskriminierung des Verbrauchers ungültig. Das Kreditinstitut erfüllt mit der Ablösung des Kreditvertrages aus Anlass des Grundstücksverkaufs eine ihm nach 490 Abs. 2 BGB obliegende rechtliche Verpflichtung.

Erleidet die BayernLB durch die Vorgabe der vorzeitigen Beendigung des Vertrags einen Nachteil, so ist sie im Umfang des ihr nach 490 Abs. 2 S. 3 BGB zustehenden Schadenersatzanspruchs zur Geltendmachung eines korrespondierenden Aufwandes ermächtigt. Eine pauschale Bearbeitungspauschale stellt in diesem Fall einen unzumutbaren Nachteil für den Bankkunden im Sinn von § 307 Abs. 1 BGB dar.

Grundsätzlich ist es für Kreditnehmer lohnend, die Legalität einer von der Hausbank ermittelten Vorauszahlungsstrafe von einem auf Banken- und Finanzrecht spezialisierten Anwalt auf Grund und Betrag überprüfen zu laßen, so Dr. Ina Becker, Hamburg.

Lösen Sie Ihr Sparkonto - so läuft es ab

Nach wie vor ist das Sparkonto eine der populärsten Anlagestrategien in Deutschland, insbesondere bei eher zurückhaltenden Sparen. Aber diese Investoren machen allmählich die Nachricht, dass ein Sparkonto nicht notwendigerweise eine der profitabelsten Investitionsformen ist, und deshalb ist es notwendig, das Sparkonto zu streichen. In der Regel gibt es eine Frist von drei Monaten für die Auslösung eines Sparbuchs.

Allerdings ist es auch möglich, dass die Ankündigungsfrist verlängert ist, da zwischen Haus und Kunde eine vom Regelfall abweichende Ankündigungsfrist vereinbart wurde, die jedoch im Antrag auf Kontoeröffnung ersichtlich ist oder gegebenenfalls unmittelbar bei der entsprechenden Hausbank angefordert werden kann. Der Abbruch selbst erfolgt informell in einem Brief an die Hausbank und könnte z.B. so aussehen:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich beende mein Sparkonto unter der Nr. 12345 zum 12. Dezember 2012 rechtzeitig, wobei neben der ordentliche Beendigung auch eine außerordentliche Beendigung möglich ist, was jedoch zu einem Antrag auf vorzeitige Rückzahlungsentschädigung führt, der an die Hausbank zu zahlen ist - in der Regel werden die dadurch entstandenen Aufwendungen direkt von der erzielten Verzinsung in Abzug gebracht.

Der Betrag der Vergütung variiert und richtet sich nach dem jeweils gültigen Zins - wenn dieser ohnehin unter 0,5% beträgt, wie es bei vielen Sparkassen der Fall ist, ist auch die Vorauszahlungsgebühr nicht hoch. Bei einem Sparkonto sollten die Anleger die fristlose Beendigung mit dem Ausmaß verrechnen, in dem die Verzinsung der Investition, für die das vorhandene Vermögen im Sparkonto eingesetzt werden soll, den Betrag der Vorfälligkeitsentschädigung aufhebt.

Die neue Gewohnheit der Kreditinstitute, ihre Sparbücher nicht mehr "Sparbücher" zu bezeichnen, sondern ihnen einen anderen, verlockenderen Titel zu verleihen, sollte die Anleger nicht verwirren: So lautet das Sparkbuch bei der Postbank "Sparcard", bei der Targobank "Doppelzins Sparen", bei der Volksbank "SparCard", bei der Commerzbank "Sparkonto plus SparCard", bei der Dtb. "SparCard" und bei der Hypo-Vereinsbank "SparKarte".

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum